In Kaiserslautern beginnen ab Oktober 2025 im Rahmen des Projekts „Pfälzer Wärme“ seismische Messungen zur Erkundung tiefer geologischer Schichten für die zukünftige Nutzung von Tiefer Geothermie. Die Stadtwerke Kaiserslautern (SWK) präsentierten auf ihrem Betriebsgelände, wie die Messfahrzeuge, die Vibro-Trucks, arbeiten. Diese erzeugen durch Schwingungen gezielte Schallwellen, die reflektiert von den Gesteinsschichten von zuvor ausgelegten Geophonen erfasst werden. Die Reflexionen liefern Daten über die unterirdischen Strukturen, aus denen Rückschlüsse auf mögliche Geothermie-Potenziale gezogen werden können.
Die Messungen finden im 143 Quadratkilometer großen Aufsuchungsfeld „Lutrina“ statt, das Teile von Kaiserslautern sowie mehrere umliegende Gemeinden umfasst, darunter Landstuhl, Rodenbach, Queidersbach und Weilerbach. Vier Teams der Firma DMT aus Essen werden mit Spezialfahrzeugen systematisch Messpunkte in 30-Meter-Abständen abfahren. Insgesamt kommen 28.000 Geophone zum Einsatz.
Einblicke in die Technik erhielten Interessierte vergangene Woche auf dem Schillerplatz, wo ein Vibro-Truck ausgestellt wurde.
Mit dem Projekt „Pfälzer Wärme“ leisten die Stadtwerke einen wichtigen Beitrag zur lokalen Wärmewende und setzen auf eine zukunftsfähige, CO₂-arme Energieversorgung für Kaiserslautern und Umgebung.
Den Link zu einem Artikel des Wochenblatt Reporter finden Sie hier.
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