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Größte Erdwärme-Aufsuchungserlaubnis Deutschlands erteilt

| News

Die Bezirksregierung Arnsberg hat mit der Aufsuchungserlaubnis „Erdwärme Metropole Ruhr“ das bislang größte Geothermie-Erlaubnisfeld Deutschlands vergeben.

Aufsuchungserlaubnis Metropole-Ruhr, Grafik: Geologischer Dienst NRW 

Von Oberhausen bis Hamm entsteht ein neues Kapitel der Wärmewende in Nordrhein-Westfalen. Auf einer Fläche von 1.640 Quadratkilometern rückt das Potenzial der Erdwärme im Ruhrgebiet noch stärker in den Fokus. An dem Gemeinschaftsprojekt beteiligt sind die Unternehmen E.ON Business Solutions Deutschland, DMT, Deutsche ErdWärme, Fernwärmeversorgung Niederrhein, Iqony Fernwärme, Iqony Wärme sowie die Hertener Stadtwerke. „Wir freuen uns über das Vertrauen der Landesregierung, das unserem Konsortium mit der Erteilung der Aufsuchungserlaubnis entgegengebracht wurde. Die Konsortialpartner sind entschlossen, einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende in NRW zu leisten“, sagt Katja Winkler, Projektleiterin Geothermie für E.ON Business Solutions Deutschland.

Die Aufsuchungserlaubnis bildet die Grundlage für umfangreiche geologische Untersuchungen, mit denen das Potenzial der Geothermie in der Region näher geprüft werden soll. In einer ersten Erkundungsphase untersuchen die Partner die geologischen Reservoire in ausgewiesenen Regionen von Oberhausen bis Hamm sowie von Marl bis Schwerte. 

Die Projektpartner sehen in der Geothermie eine zentrale Technologie für die Wärmewende in Nordrhein-Westfalen. Der Masterplan Geothermie des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen unterstreicht dieses Potenzial aus der Tiefe: Demnach könnten perspektivisch bis zu 20 Prozent des gesamten Wärmebedarfs in Nordrhein-Westfalen durch Geothermie gedeckt werden. Mit der nun erteilten Aufsuchungserlaubnis startet eines der ambitioniertesten Erdwärmevorhaben Deutschlands, das ein starkes Signal für die Wärmewende im Herzen der Metropolregion Ruhr setzt.

Wir gratulieren den beteiligten Unternehmen. Zur Pressemitteilung in voller Länge gelangen Sie hier.