In Hamburg-Wilhelmsburg entsteht derzeit das erste Tiefengeothermieprojekt der Hansestadt. Ziel ist es, erneuerbare Wärme aus dem Untergrund für die Fernwärmeversorgung zu nutzen und damit einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende sowie zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung zu leisten.
Derzeit laufen die abschließenden Arbeiten für den Thermalwasserkreislauf. Der Test der Thermalwasserpumpe beim Hersteller ist bereits geplant. Andere Prozesse, wie der Rohbau des Heizwerks, die Montage der beiden in Sachsen gefertigten vierstufigen Wärmepumpen samt Werksabnahmetest sowie der Aufbau der Pufferspeicher, sind bereits abgeschlossen. Mit der Installation der Hauptkomponenten der Wärmepumpenanlage sowie dem in Kürze anstehenden Thermalwasserpumpentest erreicht Hamburgs erstes Tiefengeothermieprojekt in Wilhelmsburg wichtige Fortschritte. Noch in diesem Jahr soll erstmals geothermische Wärme in das Fernwärmenetz eingespeist und die Versorgung erster Haushalte aufgenommen werden. Derzeit laufen die abschließenden Arbeiten am Thermalwasserkreislauf: Neben den bereits installierten Filtersystemen steht der Test der Thermalwasserpumpe beim Hersteller kurz bevor. Der Rohbau des Heizwerks, die Montage der beiden in Sachsen gefertigten vierstufigen Wärmepumpen einschließlich erfolgreichem Werksabnahmetest sowie der Aufbau der Pufferspeicher sind bereits abgeschlossen.
Nach der Fertigstellung sollen rechnerisch mehr als 6.000 Haushalte mit Wärme aus der rund 1.300 Meter tiefen Geothermieanlage versorgt werden. Das etwa 48 °C warme Thermalwasser wird mithilfe einer 8 MW starken, vierstufigen Wärmepumpenanlage auf die für das Fernwärmenetz benötigten 75 bis 85 °C angehoben. Die Anlage erreicht dabei eine geothermale Wärmeleistung von rund 6 MW.
Der Grundstein für dieses Projekt wurde mittels des 2020 gestarteten Reallabors „IW3 – Integrierte WärmeWende Wilhelmsburg“ gelegt. Das BMWK fördert das Reallabor mit rund 22,5 Millionen Euro.
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