Im Laufe der nächsten Monaten werden die während der Tests und der Bohrung gewonnen Daten durch die Deutsche ErdWärme GmbH ausgewertet und analysiert. Die über den Erwartungen liegenden Temperaturen stellen hohe Ansprüche an die Ausrüstung. Erste Proben sind bereits im Labor für genauere Untersuchungen. „Die Erfahrungen und Daten, die wir im Laufe der ersten Bohrung gewonnen haben, müssen wir in Ruhe auswerten und in das neue Bohrprogramm einarbeiten. Das wird sicherlich Monate dauern“, sagt Herbert Pohl. „Wir wissen heute schon mehr über die Geologie und das Reservoir. Diese Erkenntnisse können und wollen wir natürlich nutzen.“ Der Bohrturm wird bis zum Beginn der zweiten Bohrung abgebaut, die Arbeiten beginnen diese Woche.
Das seit Bohrbeginn arbeitende seismische Monitoring ist durchgehend aktiv (der Bundesverband Geothermie e.V. berichtete). Daten aus dem Monitoring sind auf der Projektseite www.deutsche-erdwaerme.de/graben-neudorf öffentlich einsehbar, sowie alle weiteren Informationen.