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Hessen: Neubaugebiet setzt auf Kalte Nahwärme

| News

Auf dem über 11 ha großem Grundstück entstehen Wohn- und Gewerbeflächen. Es ist nicht der erste Einsatz der Kalten Nahwärme in der Region. Ein Forschungsprojekt widmet sich der Technologie.

Foto: Jeffrey Hemsworth / Unsplash

Das Neubaugebiet Kemel-Süd liegt in der Gemeinde Heidenrod bei Wiesbaden. In der vergangenen Woche begannen die Bohrungen für den ersten Bauabschnitt - 58 Erdwärmesonen mit einer Tiefe von 190 Metern werden in diesem Zuge für ein kaltes Nahwärmenetz installiert.

Mit dem Wasser, welches auf 10 – 14 Grad geschätzt wird, sollen später 193 Wohneinheiten aus Ein- und Mehrfamilienhäusern, Gewerbe und eine Kita auf der Gemeindefläche beheizt werden. Mit dem Grundstücksverkauf wurde bereits erfolgreich begonnen, der Beginn der Hochbauarbeiten wird ebenfalls noch für dieses Jahr angepeilt.

Ausgeführt wird das Projekt durch die Süwag Grüne Energien und Wasser, der Baugrund Süd, welche die Bohrungen betreut sowie dem Bauunternehmen Albert Weil AG. Ein ähnliches Projekt dieser Art mit einem der größten Kollektorfelder des Landes wurde in Bad Neuheim umgesetzt.

Um den Ausbau der Technologie zu fördern, wurde in diesem Frühjahr das Forschungsprojekt KNW-Opt II gestartet. Verschiedene Unternehmen, Stadtwerke und Bildungseinrichtungen haben sich zusammengetan um die Skalierbarkeit von Großkollektoranlagen in Verbindung mit kalten Nahwärmenetzen (KNW) zu untersuchen und zu verbessern. Ergebnisse u.a. aus dem Datenmonitoring der beiden größten bestehenden Anlagen Deutschlands in Soest und Bad Neuheim und agroökologischen Analysen sollen Stadtwerken und Planenden konkrete Hilfestellungen für Planung, Bau und Betrieb solcher Systeme liefern.

Koordiniert wird das Projekt durch die GtV Service GmbH, die in diesem Zusammenhang auch ein Forum der kalten Nahwärme in Deutschland etablieren will.

Mehr zum Neubauprojekt Kemel-Süd lesen Sie hier.

Mit diesem Link gelangen Sie zur Webseite des Forschungsvorhabens KNW-Opt II.