Inwiefern sich diese für geothermische Projekt eignen, untersucht der Geologische Dienst nun im Rahmen eines Explorations- und Bohrprogramms. Mit der bis zu 1.000 Meter tiefen Forschungsbohrung soll der 380 Millionen Jahre alte Massenkalk der Devon-Zeit untersucht werden. Ein Wasserfluss durch Klüfte und Hohlräume macht das Gestein interessant für eine Geothermienutzung. Besonders an dem gewählten Standort lasse sich eine vollständige Abfolge des Massenkalks erzielen.
Mit den Arbeiten zur Errichtung des Bohrplatzes auf einem ehemaligen Sportplatz am Thurner Kamp soll noch im ersten Quartal 2026 begonnen werden, sobald die bereits eingereichten Genehmigungen erteilt wurden. Die anschließenden Bohrarbeiten sowie das zutage fördern der Bohrkerne soll zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen. Im Anschluss wird die Fläche wiederhergestellt.
Weitere Informationen stellt der Geologische Dienst NRW bereit.