Die zukünftigen Büroräume in der Zillestraße werden durch ein eigenes Erdsondenfeld auf dem rund 7.500 m2 großen Grundstück gekühlt und beheizt. Im Zuge dieses Projekts entsteht das größte private Geothermie-Feld der Hauptstadt, bestehend aus 72 Sonden mit einer Tiefe von knapp 100 Metern. Nach Abschluss des Komplexes wird das Geothermiefeld der Gasag Solution Plus für eine Dauer von 20 Jahren zur Verfügung stehen. Die Gasag beabsichtigt, den Gewerbekomplex mithilfe von zwei Sole-Wasser-Wärmepumpen vollständig klimaneutral mit Wärme im Winter und Kälte im Sommer zu versorgen. Der benötigte Strom für die Pumpen wird lokal durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt.
Im Rahmen des Projekts wird zudem großer Wert auf den Wiederverwertungskreislauf gelegt. Das Ziel: Alle Bauteile und -materialien, die zum Einsatz kommen, sollen möglichst so eingebracht werden, dass sie im Sinne des Kreislauftwirtschaftsansatzes wieder verwendbar bleiben. Auf diese Weise können Ressourcen, Abfall und CO2 messbar eingespart werden.
Das Projekt wird durch das in Berlin ansässige Unternehmen assiduus geplant. Die Projektplaner betonen, dass es sich dabei nicht um ein reines Neubauprojekt handelt, stattdessen stellt die Integration von Bestandsbauten eine wesentliche Komponente dar. Partner und Partner Architekten lieferten das architektonische Konzept.
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