Durch Probebohrungen soll sich dann zeigen, an welchem Standort eine Erdwärmeanlage entstehen könnte und ob sich die Anlage wirtschaftlich betreiben lasse. Ökologisch wäre die Anlage „absolut sinnvoll für uns“, wird der Vorstandschef der Stadtwerke Rostock Oliver Brünnich auf der Website der Ostsee Zeitung zitiert.
Auch andere Stadtwerke in Mecklenburg-Vorpommern nehmen Geothermie als Wärmequelle war. „Wir erarbeiten derzeit für einige Stadtwerke in MV Konzepte für die Geothermie-Nutzung“, wird Geschäftsführer des Unternehmens Geothermie Neubrandenburg (GTN) Frank Kabus auf der Website der Ostsee Zeitung zitiert. Eine ähnliche Geothermieanlage, wie die geplante in Rostock, gibt es zum Beispiel bald auch in Schwerin. Anfang Oktober dieses Jahres soll mit den Bohrarbeiten begonnen werden. Die Geothermieanlage soll einen Beitrag zur angestrebten CO2-Neutralität bis 2050 der Stadt Schwerin leisten.
Quelle: Ostsee Zeitung