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Barbara: die Schutzpatronin der Bergleute und Geologen

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Seit dem 12. Jahrhundert wird am 4. Dezember der "Barbaratag" gefeiert. Damit gedenken Bergleute und Geologen der heiligen Barbara. Das ist ihre Geschichte:

Die heilige Barbara fand in einem Felsspalt Schutz und wurde so zur Schutzpatronin der Bergleute und Geologen. Bleiglasfenster in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Sankt Johann. - Foto: GFreihalter / Wikimedia Commons

Man nimmt an, dass Barbara von Nikomedien als christliche Jungfrau und Märtyrin im 4. Jahrhundert lebte. Zu Zeiten der Christenverfolgung fand sie zum christlichen Glauben. Der Vater lehnte diesen Glauben ab und sperrte sie zur Strafe in einen Turm. Nachdem sie dem Glauben weiterhin nicht entsagte, beschloss der Vater sie zu töten. Barbara konnte in eine Felsspalte fliehen, wo sie Schutz fand. Ein Hirte verriet sie allerdings und sie wurde von Ihrem Vater hingerichtet. Die göttliche Strafe für den Hirten (Verwandlung in einen Stein oder Ungeziefer) und den Vater (Blitzschlag und Feuertod) folgte auf dem Fuß.

Felsen können Schutz bieten, aber auch geothermische Wärme und Kühlung zur Verfügung stellen. Die Potenziale sind groß und liefern eine wichtige Grundlage zur Erreichung der Klimaschutzziele. Der Bundesverband Geothermie wünscht allen Geothermikern am Barbaratag alles Gute und eine schöne Adventszeit.