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Bundesrat fordert stärkere Förderung der Geothermie im EEG

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Am 30.10.2020 fand die 1. Lesung des Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG 2021) im Deutschen Bundestag statt. Im Vorfeld nahmen drei zuständige Fachausschüsse des Bundesrates zu dem Gesetzentwurf EEG 2021 Stellung und fordern u.a. eine deutlich verbesserte Förderung der Geothermie.

Quelle: Deutscher Bundesrat

Im Bundestag betonte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bei der 1. Lesung, dass die EEG-Umlage 2021 bei maximal 6,5 Cent je Kilowattstunde stabilisiert werden soll und ab 2022 auf maximal 6 Cent je Kilowattstunde sinken soll.

Bei der Aussprache im Deutschen Bundestag erläuterte der CSU-Abgeordnete Andreas Lenz für die Unionsfraktion, dass die Geothermie als innovative Erneuerbare Energie stärker unterstützt werden sollte und eine deutliche Verbesserung bei der Degression notwendig ist. Darüber hinaus sollte die EEG-Umlage komplett steuerfinanziert werden, um die Strompreise zu senken.

Für die Stromerzeugung aus Geothermie fordern die drei zuständigen Ausschüsse des Bundesrates für Wirtschaft, Agrar und Umwelt Folgendes: 

„Die anzulegenden Werte nach §45 EEG 2021 Absatz 1 (25,2 Cent je Kilowattstunde aus Geothermie) verringern sich ab einer installierten elektrischen Leistung von 120 MW jeweils jährlich für die nach diesem Zeitpunkt in Betrieb genommenen Anlagen um 0,5 Prozent gegenüber den im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr geltenden anzulegenden Werten...“

Die Forderung stimmt überein mit den Vorschlägen des Bundesverbandes Geothermie e.V.

Quelle: Bundesrat