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Bundesverband Geothermie unterstützt den nachhaltigen Wiederaufbau

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Mit einem Beratungsangebot zum zukunftsfähigen Wiederaufbau der Wärmeversorgung richtet sich der Bundesverband an betroffene Gemeinden der Flutkatastrophe.

Altenahr - 8 Tage nach der Flut. Vielerorts ist die Infrastruktur vollkommen zerstört worden. Bildquelle: Wikimedia

Sieben Wochen nach der Hochwasserkatastrophe sind schon große Fortschritte durch die unmittelbaren Hilfs- und Aufräummaßnahmen erreicht worden. Nun beginnen die Planungen um den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur. Unter anderem muss die Wärmeversorgung zügig und von vorneherein strategisch, nachhaltig und zukunftsfähig neu angelegt werden. Der Bundesverband richtete sich daher mit einem Beratungsangebot an betroffene Gemeinden und Entscheidungsträger des Wiederaufbaus. Mit Geothermie kann die zeitnahe Versorgung von einzelnen Gebäuden wie Wohngebäuden, Schulen, Verwaltungsgebäude etc. oder ganzen Quartieren mit Heizung, passiver Kühlung und Warmwasser sichergestellt werden.

Gerade in der aktuellen Krisensituation bietet die Errichtung von Kalten Nahwärmenetzen viele Vorteile. Bei erdgekoppelten Wärmepumpenanlagen bestehen weder Umwelt-, Brand- oder Explosionsrisiken wie bei Heizöltanks oder undichten Gasleitungen und vor allem können lokale Wärmequellen genutzt werden. Das Wärmenetz kann von den Stadtwerken geplant und errichtet werden und lässt sich zukünftig flexibel erweitern.