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Die neue VDI-Richtlinie 4640 Blatt 2 für oberflächennahe Geothermie

| News

Nach mehrjähriger Überarbeitungsphase wurde die VDI-Richtlinie 4640 Blatt 2 unter der Beteiligung des Bundesverbands Geothermie und weiteren Branchenvertretern fertiggestellt und löst somit die bisherige Richtlinie aus dem Jahr 2001 ab.

Logo des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) - Quelle: VDI

Die VDI 4640 ist die zentrale untergesetzliche Richtlinie für die Planung von oberflächennahen Geothermieanlagen.

Die Überarbeitung war dringend notwendig, da die bisherige Richtlinie nicht mehr dem Stand der Technik entsprach. Das Wissen um die Auslegung, die Genehmigungsrandbedingungen und das Verständnis für das Zusammenspiel der einzelnen Anlagenteile, haben sich weiterentwickelt.

Der Fokus der Richtlinie liegt auf der Auslegung und Installation von Wärmepumpenanlagen, die den Untergrund als Wärmequelle nutzen. In der Richtlinie werden Auslegung und Installation folgender Anwendungsfälle betrachtet: Wärmepumpenanlagen (WP-Anlagen) mit Nutzung des Grundwassers durch Brunnenanlagen, WP-Anlagen mit Nutzung des Untergrunds durch Erdwärmekollektoren und Erdwärmesonden sowie Anlagen mit Direktverdampfung. Weitere Wärmequellenanlagen wie Energiepfähle, erdberührte Betonbauteile oder Tunnelbauwerke als Wärmeübertrager, kompakte Erdwärmekollektoren und Speichersonden werden ebenfalls in der Richtlinie behandelt.

Mehr Informationen und wie Sie die Richtlinie käuflich erwerben können, finden Sie hier.

Quelle: VDI, Timm Eicker im GTE No. 91 – Artikel „Die neue VDI-Richtlinie 4640 Blatt 2 – Konsequenzen für die Planung und den Planer“