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Freiburger Gemeinderat befürwortet Geothermie

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Der Freiburger Gemeinderat unterstützt geschlossen das Vorhaben der Badenova-Tochter Wärmeplus, die Potenziale die Tiefengeothermie in der Region zu untersuchen.

Bis zu 20.000 Freiburger Haushalte könnten in Zukunft mit Wärme aus einem Geothermieheizwerk versorgt werden. Bildquelle: wikimedia

Bereits im Herbst hatte der Energieversorger badenova die 19 betroffenen Kommunen in der Region informiert. Bis zu 20.000 Freiburger Haushalte könnten in Zukunft mit Wärme aus einem Geothermieheizwerk versorgt werden. 

Freiburg möchte das Wärmepotenzial des Oberrheingrabens nutzen, um die Region zu dekarbonisieren und Klimaziele bald zu erreichen. Mit der grundsätzlichen Befürwortung des Freiburger Gemeinderats zu den Geothermie-Plänen der badenova-Tochter Wärmeplus können die Ziele einer Stadtortsuche für ein Geothermieheizwerk fortgesetzt werden.

Bereits vor der Beantragung der Aufsuchungserlaubnis waren die 19 betroffenen Kommunen im Aufsuchungsgebiet zwischen Freiburg, Breisach und Müllheim informiert worden und digitale Bürgerbeteiligung angeboten worden.

Außer Geothermie nur wenig regenerative Alternativen

Badenova plant die hydrothermale Nutzung der geothermischen Energie. In Bayern sind bereits 18 Anlagen zur hydrothermalen Wärmegewinnung in Betrieb. München könnte laut der Masterpläne der Stadtwerke München bis 2040 die erste deutsche Großstadt werden, in der Fernwärme zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Die Flächeneffizienz von Geothermieheizwerken macht sie besonders attraktiv für den Einsatz in urbanen Räumen. Im städtischen Umfeld gäbe es außer der tiefen Geothermie für Freiburg wenig regenerative Alternativen, erklärte Frank Schilling, der Leiter des Landesforschungszentrum für Geothermie, im Rahmen der Bürgerbeteiligung zu den Plänen von Badenova.

Quelle: Badische Zeitung