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Geologische Untersuchungen in Hardt beginnen

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Wie der Bundesverband Geothermie berichtete, erteilte das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg EnBW und MVV die Erlaubnis, die geologischen Bedingungen in der Region im Hinblick auf die mögliche Nutzung für Tiefengeothermie zu untersuchen. Die Messungen sind nun im Gange.

Im Raum Mannheim, Heidelberg, Hockenheim und Walldorf darf in den kommenden 15 Monaten das geothermische Potential in der Region untersucht werden. Quelle: GeoHardt

Im Auftrag des von ENBW und MVV Energie initiierten Gemeinschaftsprojekts GeoHardt, führt die Geophysik GGD gravimetrische Messungen im Erlaubnisfeld durch. Flächenhaft wird dabei die an der Erdoberfläche vorhandene Gravitation bestimmt. Aus der Verteilung der Gravitation können Aussagen über die geologischen Verhältnisse in der Tiefe abgeleitet werden.

Die seit Mitte Juli laufende Exploration findet auch in der Gemarkung Reilingen statt. Im Verlauf von drei in Ost-West verlaufenden Achsen befinden sich die Messstellen im Abstand von 300 bis 500 Metern. Die Messungen, bei denen ein sogenanntes Gravimeter zum Einsatz kommt, werden hauptsächlich auf öffentlichen Straßen und Parkmöglichkeiten durchgehführt. Das hochempfindliche, auf einem kniehohen Stativ platzierte Messgerät bestimmt die Schwerebeschleunigung, welche nach einer Justierung abgelesen und protokolliert wird. Pro Messpunkt dauert der gesamte Messvorgang bis zu 15 Minuten.

Eine Methode, die kaum Aufmerksamkeit auf sich zieht

Von den Messungen werden die AnwohnerInnen kaum etwas mitbekommen. „Die Messvorgänge erfolgen ausschließlich an der Oberfläche“, sagt Dorothee Siefert, Teilprojektleiterin Geologie bei der EnBW. Weder Erschütterungen würden ausgelöst, noch Kabel oder Sensoren in den Untergrund eingebracht.

 

Weiterführende Links: 

Newsmeldung des Bundesverbands zur Aufsuchungserlaubnis im Gebiet

Mehr Informationen zum Projekt GeoHardt finden Sie hier.

Quellen: Schwetzinger Zeitung und Pressemitteilung EnBW