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Geothermie-Ausbau: CSU-Fraktion fordert sofortigen Start der angekündigten Bundesförderung

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Energiepolitische Sprecherin der CSU-Fraktion Kerstin Schreyer: "Bundeswirtschaftsminister Habeck muss hier endlich Wort halten."

Gemeinsam mit Landrat Christoph Göbel und Grünwalds Bürgermeister Jan Neusiedl besuchte Kerstin Schreyer anlässlich des Tags der Offenen Tür die Erdwärme Grünwald. Quelle: CSU

Um den Geothermie-Ausbau in Bayern schnell voranzubringen, fordert CSU-Fraktion die Ampel-Regierung auf, die angekündigte Bundesförderung effizienter Wärmenetze (BEW) umzusetzen. Nach Ansicht der energiepolitischen Sprecherin der Fraktion, Kerstin Schreyer, blockieren die anhaltenden Verzögerungen der Bundesförderung den Geothermie-Ausbau in Bayern.

Dazu die energiepolitische Sprecherin der CSU-Fraktion Kerstin Schreyer:

"Bundeswirtschaftsminister Habeck muss hier endlich Wort halten. Habeck hat die Bundesförderung effizienter Wärmenetze im Januar als klima- und energiepolitische Sofortmaßnahme angekündigt. Der Start der Förderung verzögert sich allerdings durch ein Hin- und Her bei der Abstimmung zwischen Brüssel und Berlin immer weiter. Dadurch stockt der Aus- und Umbau der Wärmenetze massiv. Denn die Kommunen und Investoren warten vor dem Baustart verständlicherweise auf die Umsetzung der Förderung. Als führender Geothermie-Standort ist Bayern von den Verzögerungen besonders betroffen."

Bayern will bis 2050 rund 25 Prozent des bayerischen Wärmebedarfs im Gebäudesektor durch Geothermie decken. Grundvoraussetzung für das Hochfahren der Geothermie ist der Aus- und Umbau der Wärmenetze zu einer leistungsfähigen Fernwärmeinfrastruktur, um die Geothermie von der Quelle zu den Abnehmern transportieren zu können. Die CO2-freie Wärmeproduktion und die Grundlastfähigkeit sind wesentliche Vorteile der Geothermie.

Quelle: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag