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Geothermie im Freiburger Umland auf dem Vormarsch

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Badenova beantragt Aufsuchungserlaubnis im Umland von Freiburg. Zukünftig sollen 19 Gemeinden mit Erdwärme versorgt werden.

Der Oberrheingraben ist für sein geothermisches Potenzial bekannt.

Die badenova-Tochter Wärmeplus reichte einen Antrag auf Aufsuchungserlaubnis beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) in Freiburg ein. LGRB genehmigte bislang drei kleinere Anlagen in Bruchsal, Pfullendorf und in Weinheim. Zehn weitere Vorhaben begleite das LGRB derzeit in Genehmigungsverfahren (Stand März 2020).[1]  Die baden-württembergische Landesregierung befürwortet Initiativen, die die geothermischen Potenziale genauer erforschen. Mit dem Antrag auf Aufsuchung will Wärmeplus die Tiefengeothermie Potenziale im Gebiet zwischen Freiburg, Breisach und Müllheim untersuchen und einen geeigneten Standort für ein Erdwärme-Heizkraftwerk ermitteln. „Der Antrag auf Aufsuchung wird seitens Wärmeplus zügig gestellt werden müssen, da aktuell verstärkt in- und ausländische Firmen den Oberrheingraben für sich entdeckt haben und hier tätig werden wollen.“ erklärte badenova[2].

Die 19 Kommunen wurden in einer Veranstaltung über das Vorhaben und die dahinterstehenden Überlegungen informiert. Die teilnehmenden Bürgermeister waren sich einig, dass es vor dem Hintergrund von Klimazielen und Energiewende ein sträfliches Versäumnis wäre, die Potenziale und Machbarkeit von Geothermie am Oberrhein nicht zu untersuchen. Es sind weitere Regionalkonferenzen geplant.

 

 


[1] Quelle: https://t1p.de/qne1

[2] Quelle: https://t1p.de/95vr