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Im Rhein-Main-Gebiet entstehen zwei große Geothermie-Projekte

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In Offenbach und Frankfurt wurden durch das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt zwei oberflächennahe Geothermie-Projekte für jeweils 50 Jahre genehmigt - in Frankfurt handelt es sich um vier neue Hochhäuser auf dem ehemaligen Deutsche Bank-Gelände und in Offenbach um das Kaiserlei-Areal.

Die Zukunftsperspektive des Kaiserlei-Areals. - Foto: Eike Becker_Architekten

In Offenbach werden 263 Erdwärmesonden installiert, die jeweils eine Tiefe von 100 Metern haben. Dadurch ist es möglich, dass 851 Kilowatt Wärme entzogen werden können. Bis 2021 sollen insgesamt 840 Wohnungen, eine Kindertagesstätte, eine Schwimmhalle, Hotels, Gastronomie und Einzelhandel auf dem 100 000 m2 großen Gelände entstehen. Dabei werden sowohl bestehende Gebäude saniert als auch neue errichtet. Neben der benötigten Wärme wird auch der Kühlbedarf durch die Erdwärmeanlage gedeckt. Die geoEnergie Konzept GmbH Freiberg hat die Genehmigungs- und die Ausführungsplanung durchgeführt.

In Frankfurt werden 640 Bohrpfähle verwendet, um die Hochhäuser, die künftig Wohnungen, eine Kita, Geschäfte, Büros und Gastronomie beherbergen sollen, mit Energie zu versorgen. Dadurch ist ein Wärmeentzug von 1000 Kilowatt möglich.

Quelle: Regierungspräsidium Darmstadt