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Interreg-Forschungsprojekt zu Tiefer Geothermie in Nordwesteuropa

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Ein Forschungsnetzwerk aus neun Unternehmen und Forschungsinstituten in der Grenzregion von Deutschland, Belgien und den Niederlanden befasst sich mit der Erforschung des Potentials der Tiefen Geothermie als Wärmequelle.

Quelle: Frans Berkelaar

Das Ziel ist, den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren. Erreicht werden soll es, indem Tiefe Geothermie fossile Brennstoffe für die Hochtemperatur-Wärmeversorgung großer Infrastrukturen zur Deckung der energetischen Grundlast ersetzt. Dafür werden innovative Explorationsstrategien und Tests zur Produktionsoptimierung angewendet.

In der Grenzregion von den drei Ländern befinden sich zum Teil besondere geologische Eigenschaften wie hochpermeable Karbonate und grobe klastische Gesteine. Um die Erkundung vorantreiben zu können, sind daher spezielles Know-How und Technologien erforderlich.

Zehn Jahre nach dem Projektende soll die CO2-Bilanz laut einer Prognose um 1 600 000 Tonnen pro Jahr gesenkt werden.

Interreg ist Teil der Struktur- und Investitionspolitik der Europäischen Union. Seit mehr als 20 Jahren werden damit grenzüberschreitende Kooperationen zwischen Regionen und Städten unterstützt, die das tägliche Leben beeinflussen, darunter zum Beispiel der Umweltschutz.

Quelle: Interreg DGE-Rollout und Think Geoenergy