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Koalitionsparteien im Bund planen Ausbau der Geothermie-Nutzung

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Die Koalition aus SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP verdeutlicht in ihrem Koalitionsvertrag den Willen für eine zügige Wärmewende mit Geothermie. Der Bundesverband Geothermie begrüßt diese Zielformulierung.

vermutlich der neue Minister für Wirtschaft, Klima und Energie // Foto: Robert Habeck (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) im Wahlkampf 2021, Urheber: Dirk Vorderstraße, Lizenz: CC BY 3.0

Der Bundesverband Geothermie begrüßt den Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP hinsichtlich, dem Ziel die Erneuerbaren Energien massiv auszubauen. Insbesondere bei der Wärmeenergieversorgung, auf die mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Energiebedarfs entfällt, ist eine schnelle Abkehr von fossilen Energieträgern vorgesehen.

Dass die Geothermie hierbei einen signifikanten Beitrag leisten kann, ist auch durch die künftigen Regierungsparteien erkannt und entsprechend im Koalitionsvertrag verankert worden. So heißt es: «Wir wollen das Potenzial der Geothermie für die Energieversorgung, u.a. durch Verbesserung der Datenlage und Prüfung einer Fündigkeitsrisikoversicherung, stärker nutzen.»  

Damit einhergehend sollen die energetischen Standards für Neubauten über das Gebäudeenergiegesetz deutlich erhöht und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden. Zudem will sich die Ampel-Koaltion «für eine flächendeckende kommunale Wärmeplanung und den Ausbau der Wärmenetze einsetzen» und bekennt: «Wir streben einen sehr hohen Anteil Erneuerbarer Energien bei der Wärme an und wollen bis 2030 50 Prozent der Wärme klimaneutral erzeugen.»

Der Bundesverband Geothermie wird die neue Bundesregierung als kompetenter Ansprechpartner bei der Umsetzung begleiten.