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Königsmoos investiert: Kaltes Nahwärmenetz in Oberbayern

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Die Gemeinde Königsmoos (Oberbayern) plant für zwei neue Baugebiete eine Investition in ein kaltes geothermisches Nahwärmenetz. In der Kommune sollen von einem gemeinsamen Erdwärmesondenfeld Leitungen zu jedem Grundstück verlegt werden. Die Bauherren benötigen in ihren Häusern lediglich noch eine Wärmepumpe zur Wärmeerzeugung. Insgesamt 30 Bauplätze sollen entstehen.

In der Gemeinde Königsmoos könnte es bald ähnlich aussehen; hier Erdwärmesonden auf dem Campus Science City der ETH Quelle: Amstein + Walthert AG

Statt drei bis vier Bohrungen pro Grundstücke, was bis zu 120 Bohrungen entsprechen würde, wird ein Großauftrag von nur 70 Bohrungen insgesamt durchgeführt, dies sei deutlich günstiger. Über das Förderprogramm „Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle sei außerdem mit einer 50-prozentigen Förderung zu rechnen. Erforderlich dafür: Die Vorlegung einer Machbarkeitsstudie. Gemeindevertreter gaben diese in ihrer Sitzung bereits in Auftrag.

Quellen: Donaukurierenergate messenger