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Geothermie für das angehende Weltkulturerbe

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Die Errichtung sowie den Betrieb von sieben Erdwärmesonden auf der Mathildenhöhe wurden vom Regierungspräsidium Darmstadt erlaubt. Die Anlagen sind eine Säule des Klimatisierungskonzepts für das Ausstellungsgebäude. Eine Brutto-Energiemenge von jährlich max. 204,1 MWh darf dem Untergrund entnommen werden.

Auf dem Bild zu sehen ist die Mathildenhöhe. Das längliche Gebäude in der Mitte ist das Ausstellungsgebäude. Links vom Gebäude ist ein Hochzeitsturm, das Wahrzeichen Darmstadts ; Foto: lappting

Das Klimatisierungskonzept stimme mit dem Denkmalschutz überein. Es sei ein zentraler Punkt für das aktuelle Anerkennungsverfahren die Mathildenhöhe zum Weltkulturerbe zu ernennen. Die Erdwärmesonden werden mit Trinkwasser betrieben, das in den historischen Wasserspeicher des Ausstellungsgebäudes eingespeist wird. Der Wasserspeicher wird als Puffer verwendet für die thermische Energie, die durch Erdwärmesonden aus dem Untergrund entzogen wird.

Der Betrieb wird von einem starkem Überwachungsprogramm kontrolliert, das sicherstellt, dass keine thermische Beeinflussung des Untergrundes über die Grundstücksgrenze hinaus geschieht. Die Erdwärmesonden sollen bis zu 200 Meter tief in der Erde auf einem Weg zwischen der russischen Kapelle (rechts auf dem Bild) und Platanenhain sowie auf dem Sabaisplatz installiert werden.

 

Quelle: 

Echo Zeitungen GmbH
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung