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Nachhaltigkeitspreis für die Holzkirchner Geothermie

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Für deren erfolgreiche Realisierung und den damit verbundenen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz erhielt die Marktgemeinde Holzkirchen mit ihrer Geothermieanlage den erstmalig vergebenen ZfK-Nachhaltigkeitspreis.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner mit Holzkirchens Bürgermeister Olaf von Löwis.

Um die Bemühungen von Kommunen in punkto Nachhaltigkeit und Daseinsvorsorge zu honorieren, schrieb die Zeitung für kommunale Wirtschaft (ZfK) in diesem Jahr erstmalig ihren Nachhaltigkeitspreis aus. Groß war die Freude im Holzkirchner Rathaus und bei den Gemeindewerken, als bekannt wurde, dass Holzkirchen den `Preis der ZfK-Redaktion´ erhalten solle, der am 16. Januar auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel verliehen wurde.

Um den rund 800 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das Geothermieprojekt vorzustellen, war in Zusammenarbeit mit dem Holzkirchner Filmteam das.filmament ein gut vierminütiger Imagefilm erstellt worden, der zum Auftakt der Preisverleihung seine Uraufführung erlebte. Von den Anfängen des Projekts unter Altbürgermeister Josef Höß bis zur erfolgreichen Realisierung unter Bürgermeister Olaf von Löwis und dem aktuellen Gemeinderat reicht die Thematik des Films, auch die erfolgreiche Arbeit der Gemeindewerke und ihrer Mitarbeiter wird entsprechend gewürdigt.

Die Laudatio hielt die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner, die ihren Wohnsitz im Landkreis Miesbach hat und das Holzkirchner Geothermieprojekt schon als bayerische Wirtschaftsministerin aufmerksam und unterstützend begleitet hatte. Nun würden 10.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart, die Verbrennung von 50.000 Liter Heizöl täglich vermieden und nicht zuletzt würde alleine das Kraftwerk sechs Millionen jährlichen Erlös beisteuern.

Als Politikerin sei sie besonders erfreut, so die Landtagspräsidentin, dass das Projekt gut für die Umwelt, wirtschaftlich erfolgreich und förderlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sei.
Bürgermeister von Löwis, der den Nachhaltigkeitspreis stellvertretend für die Marktgemeinde entgegennahm, bedankte sich bei der Laudatorin, beim Veranstalter Weimer Media Group und bei der ZfK, vor allem aber bei Gemeindewerke-Geschäftsführer Albert Götz und seinen Mitarbeitern sowie dem Gemeinderat für die erfolgreiche und ausdauernde Arbeit am Geothermieprojekt. „Wir alle haben bewiesen: Kommunen können Unternehmer“, so von Löwis, der auch das Angebot an andere Landkreisunternehmen erneuerte, in punkto Geothermie zu kooperieren und als Ratgeber zur Verfügung zu stehen. „Wir waren mit der Geothermie im Landkreis zwar die Ersten, aber wir wollen nicht die Einzigen bleiben. Dazu sind Geothermie und andere erneuerbare Energien viel zu wichtig für die Zukunft“, so der Bürgermeister.

Quelle Text & Foto: Dr. Norbert Baumgärtner | geothermie-pr.com