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Neues ICE-Werk spart 1.000 Tonnen CO2 ein

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Köln/Düsseldorf. Hauptsächlich aus regionalen Baustoffen errichtet und mit Erdwärme beheizt, präsentiert sich Europas modernstes ICE-Instandhaltungswerk in Köln-Nippes.

Foto: HPDorn

Rund 220 Millionen Euro hat die Deutsche Bahn in das umweltfreundliche Werk investiert und damit 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Klimatisiert wird es durch Erdwärme. Dazu wird 12,5 °C warmes Grundwasser verwendet. Unter anderem versorgt durch eine 300 Kilowatt Peak Photovoltaikanlage spart die Bahn in diesem Werk über 1.000 Tonnen CO2 im Vergleich zu herkömmlichen Werken dieser im Jahr ein. Auf die Nutzung von fossilen Brennstoffen wird im neuen Werk gänzlich verzichtet.

„Mit dem ersten CO2-neutralen ICE-Werk in Köln-Nippes stärkt die Deutsche Bahn ihre Vorreiterrolle im Klimaschutz. Zudem reisen unsere Fernverkehrskunden seit Januar mit 100 Prozent Ökostrom", erklärt Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Reisende profitieren so doppelt: Bahnfahren ist jetzt nicht nur noch umweltfreundlicher, sondern mit der Vervierfachung unserer Wartungskapazitäten in Köln steigern wir auch den Komfort und die Verlässlichkeit unserer ICE-Züge. Außerdem schaffen wir hier 400 neue Arbeitsplätze.“

 

Quellen:

EnergieAgentur NRW

PT Magazin