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Neues Rathaus Freiburg ausgezeichnet als nachhaltiges Vorbild

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Unter anderem durch die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen, wie zum Beispiel der Geothermie, gewann das Rathaus von Freiburg den diesjährigen DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“.

Foto: HG Esch

Das öffentliche Gebäude vereint Klimaschutz und moderne Architektur und gilt somit als Vorbild für weitere Gebäude. Es beinhaltet nicht nur ein Verwaltungszentrum, sondern auch eine Kindertagesstätte. Insgesamt werden dort ungefähr 840 Mitarbeiter beschäftigt. Zudem ist es das erste Netto-Plusenergiegebäude der Welt, das heißt, dass mehr Energie produziert wird als das Gebäude letztendlich verbraucht. Der Überschuss an Energie wird in das Freiburger Stadtnetz gegeben.

Um das Gebäude mit Wärme und Kälte zu versorgen, wird im Grundwasser gespeicherte Erdwärme verwendet. Die Wärmeerzeugung wird mittels zwei Wärmepumpen mit je 200 kW Leistung sichergestellt. Im Sommer wird direkt das Grundwasser zur Kühlung verwendet ohne die Zuhilfenahme der Wärmepumpen. Des Weiteren dienen Photovoltaikanlagen an der Fassade und auf dem Dach, die Solarthermie und Biogas-Kessel zur Energiegewinnung.

Durch das nachhaltige Energiekonzept beträgt der Primärenergiebedarf für Heizung, Kühlung, Belüftung und Warmwassererzeugung mit 45 kWh/m2 im Jahr nur rund 40 % eines ähnlich modernen Bürogebäudes.

Quellen: energiezukunft, Detail, Innovation4e