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Polizeipräsidium steigt auf Geothermie um

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In Bruchsal bei Karlsruhe wurde am 4. Dezember die neue Wärmeversorgungszentrale für das Polizeipräsidium Einsatz in Bruchsal eingeweiht.

Foto: Jocian

„Ab sofort wird das Areal des Polizeipräsidiums in Bruchsal mit klimafreundlicher Energie versorgt“, meinte Finanzstaatssekretärin Gisela Splett. Etwa 61 Prozent des Wärmebedarfs sollen mit Tiefer Geothermie gedeckt werden können. Der Rest würde über ein energieeffizientes Blockheizkraftwerk zur Verfügung gestellt werden. So sehe es das Wärmeversorgungskonzept vor. Splett sagte dazu: „Damit senken wir gegenüber der bisherigen Wärmeversorgung die CO2-Emissionen jährlich um rund 700 Tonnen. Mit dem Pilotprojekt in Bruchsal betreibt das Land aktiven Klimaschutz“.

„Als Polizei tragen wir damit aktiv zum Klimaschutz bei“, stellte Innenstaatssektretär Wilfried Klenk fest. Das Land hat ca. 1,8 Millionen Euro in das Heizkonzept investiert. Der Wärmetransport aus der Tiefen Geothermie findet im Zusammenhang eines Energieliefer-Contracting-Vertrags zwischen dem Land und der Energie Baden-Württemberg (EnBW) statt.

Künftig wird das Polizeipräsidium Bruchsal über eine Heizzentrale mit Blockheizkraftwerk, Tiefer Geothermie und zwei Spitzenlastkesseln zur Redundanz mit Wärme beliefert. Über eine 400 Meter lange Nahwärmeleitung wird die umweltfreundliche Tiefen-Geothermie eingebunden und die Heizzentrale mit dem Geothermie-Kraftwerk der EnBW gekoppelt. Aus etwa 2500 Metern Tiefe wird im Geothermie-Kraftwerk 124 Grad heißes Thermalwasser genutzt.

 

Quelle: https://www.wochenblatt-reporter.de/bruchsal/c-lokales/neue-waermeversorgung-fuer-polizeipraesidium_a150133