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Pumpversuche an vierter Bohrung in München Sendling

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Die Stadtwerke München haben die vierte von sechs Bohrungen für die Geothermieanlage am Heizkraftwerk Süd erfolgreich niedergebracht.

Quelle: SWM

Voraussichtlich ab Sonntag, 23. Juni, sollen Pumpversuche zeigen, ob Ergiebigkeit und Temperatur des Thermalwasservorkommens den Erwartungen entsprechen. Die Ergebnisse der Leistungstests an den ersten drei Bohrungen waren bereits sehr vielversprechend: Die Temperatur war deutlich höher als erwartet, die Ergiebigkeit lag im Plan. Auf Ba- sis dieser Daten sind die SWM zuversichtlich, dass die tatsächliche Leistung der Anlage mehr als die geplanten 50 Megawatt betragen wird. Damit können sie dann mehr als 80.000 Münchnerinnen und Münchner mit Ökowärme versorgen. 

Bis Ende 2019 sollen die Arbeiten an allen sechs Bohrlöchern abgeschlossen sein. Parallel dazu wird die Heizzentrale gebaut, die auch die Technik beherbergt. Nach finalen Langzeitpump- versuchen soll die Anlage dann im Jahr 2020 ans Netz gehen. 

SWM Fernwärme-Vision wird Realität 

Die SWM sind einer der Vorreiter bei der Tiefen Geothermie. Sie betreiben aktuell fünf Geothermieanlagen in München und in der Region. Im Rahmen ihrer Ausbauoffensive Erneuerbare Energien bauen die SWM die erneuerbaren Energien ganzheit- lich aus, im Strom- wie auch im Wärmebereich. Ihr Ziel ist es, bis 2040 München zur ersten deutsche Großstadt zu machen, in der die Fernwärme zu 100 Prozent CO2-neutral gewonnen wird. Den wesentlichen Beitrag wird dabei die Geothermie liefern. 

Mehr Informationen: www.swm.de/energiewende