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Rückgang beim Absatz von Erdwärmepumpen 2019

| News

Nach der BWP/BDH-Absatzstatistik wurden im vergangenen Jahr 20.000 Erdwärmepumpen und damit 15 % weniger als noch im Jahr 2018 verkauft. Grundwasser- und sonstige erdgekoppelte Wärmepumpen sind am deutlichsten vom Rückgang betroffen; mit 2.500 Einheiten wurden von diesen 44 % weniger nachgefragt als im Vorjahr. Von den geschlossenen Systemen der Sole/Wasser-Wärmepumpen wurden 17.500 Stück abgesetzt; 8 % weniger als im Vorjahr.

Foto: Bundesverband Wärmepumpen e.V.

In den Jahren 2016-2018 waren die Verkaufszahlen noch angestiegen. Während im Jahr 2015 noch 17.000 Erdwärmepumpen verkauft wurden, waren es im Jahr 2016 bereits 20.700. Einem nochmaligen Sprung im Jahr 2017 auf 23.000 installierte Einheiten folgte im Folgejahr eine stabile Entwicklung auf 23.500 Anlagen.

Insgesamt sind in Deutschland inzwischen rund 966.000 Heizungswärmepumpen installiert, die die Wärmequelle Luft und Erdreich nutzen. Der Gesamtabsatz von 86.300 Heizungswärmepumpen im vergangenen Jahr entspricht einem Wachstum von 2 Prozent.

Die Anzahl derjenigen Anlagen, die Fördergelder im Rahmen des Marktanreizprogramms zugesprochen bekommen haben, ist relativ stabil geblieben. Im vergangenen Jahr waren dies 14.326 Erdwärmepumpen und damit 0,7 % mehr als im Vorjahr. Die Anlagen stellen zukünftig eine Wärmeleistung von 130.566 Kilowatt zur Verfügung.

Diese positive Entwicklung sowie Verbesserung bei der Förderbedingungen und die Entlastung des Strompreises lassen für die Zukunft ein erneutes Wachstum erwarten. Seit diesem Jahr wird vom Staat der Einbau klimafreundlicher Heizungen wie Wärmepumpen mit einem Investitionszuschuss von bis zu 35 Prozent im Neubau und in der Modernisierung unterstützt. Beim Ersatz einer Ölheizung, werden Wärmepumpen sogar mit bis zu 45 Prozent Erstattung der Investitionskosten gefördert.

Weitere statistische Daten bietet die GtV Service GmbH an: service@geothermie.de

 

Quellen:

Bundesverband Wärmepumpen

BWP/BDH-Absatzstatistik