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Schweiz schreitet bei der geothermischen Heizleistung voran

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In den letzten zehn Jahren hat sich die installierte geothermische Heizleistung ebenso wie die produzierte Heizenergie in der Schweiz circa verdoppelt.

2018 betrug in der Schweiz die installierte geothermische Heizleistung summa summarum 2200 MW. Das bedeutet eine Steigerung von etwa 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, obwohl der letzte Winter dezent war und dementsprechend die Heizlast geringer war. Die allgemein produzierte Heizenergie sank nämlich im gleichen Zeitraum von gut 3.800.000 MWh auf knapp 3.700.000 MWh.

Die vollständige Heizleistung aller geothermischen Anlagen in der Schweiz 2018 belief sich auf 2.168 MW. Davon gingen 83,9% auf das Konto der Erwärmesondersysteme. Die restliche Heizleistung entsprang aus der Oberflächennahe Grundwasser 13,3%, Geostrukturen 1,2%, Thermabäder 1,1/, Tiefe Aquifes 0,2%, Tunnelwasser Nutzungen 0,2%, direkte Nutzung Tiefer Aquifere 0,1% und der direkten Tunnelwassernutzungen k. A.

Die 2018 hervorgebrachte Heizenergie aus geothermischen Anlagen bezifferte 3692.1 GWh, wobei der Beitrag der geothermischen und damit erneuerbaren Energie sich bei 2758.2 GWh (74.7 %) befindet.

 

Quellen:

ee-news

Bild Sofi Layla