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Wasser noch heißer als bei bisherigen Quellen

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In Pullach bei München plant das Wärmeversorgungsunternehmen IEP zusammen mit weiteren Partnern eine geothermische Quelle mit bis zu 140 Grad heißem Wasser zu erschließen.

Foto: Rudolph Buch

In Richtung Süden außerhalb der Pullacher Grenze hat die Gemeinde sich vor einiger Zeit einen weiteren Claim (Erlaubnisfeld) gesichert.  Dort wurde im letzten Jahr auf beiden Seiten der Isar in Zusammenarbeit mit der Erdwärme Grünwald und den Münchner Stadtwerken umfangreiche seismische Untersuchungen vorgenommen. Andreas Most (Mitglied des Aufsichtsrat der IEP) erzählt am Ende seien „Die hohen Erwartungen“, die man hatte noch „überfüllt“ worden. Im Forstenrieder Park verspricht man sich Wasser, das 135 bis 140 Grad heiß ist. Dies würde die 102 Grad warmen thermischen Quellen, die Pullach bisher angezapft hat deutlich übertreffen.

Abnehmer der umweltfreundlichen Wärme könnte das kleine Baierbrunn, aber auch München sein, die das Ziel verfolgen, bis 2040 ihr komplettes Stadtgebiet mit regenerativer Energie zu versorgen. Für die nächsten drei Jahre wurden in Pullach erstmal 26 Millionen Euro beiseite gelegt, um die Ziele der IEP zu ermöglichen.

Vor Ort in Pullach wurde das Fernwärmenetz auf inzwischen 47 Kilometer verlängert. Laut Most, wurden durch Geothermie 130.000 Tonnen CO2 in der Gemeinde eingespart.

 

Merkur