Die Kreisverwaltung hat sich das Ziel gesetzt, die Klimaneutralität bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Untersuchungen zeigten bereits vor Jahren, dass das größte Erneuerungspotenzial im Heizungssystem der Verwaltung bestand. Nachdem eine Machbarkeitsstudie die Möglichkeit einer Erdwärmenutzung feststellte, begann man direkt mit der Planung.
Der Bau ist in zwei Abschnitte gegliedert. Der erste Bauabschnitt soll bis Oktober abgeschlossen werden, sodass zwei Gebäude bereits in dieser Heizsaison mit nachhaltiger Energie versorgt werden können. Bis August 2027 sollen die weiteren sieben Gebäude angeschlossen sein.
Für die geothermische Versorgung wird bei diesem Projekt auf Erdwärmesonden gesetzt. Insgesamt 79 Erdwärmesonden werden im Untergrund verlegt – zehn Sonden im ersten Bauabschnitt, 69 weitere im kommenden – um Wärme aus maximal 150 Metern Tiefe zu fördern. Die Temperaturen in diesem Bereich sollen zwischen 10 – 15 °C betragen, die weitere Temperaturanhebung erfolgt mittels Wärmepumpen.
Die Kosten für das neue System trägt der Landkreis Celle. Mit einer Amortisierung der Kosten wird nach 20 Jahren gerechnet, zudem lasse sich durch die Geothermie eine jährliche Ersparnis von 200.800 Euro erzielen.
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