Die Maßnahmen sind Teil des Projekts „GeoProH“. Dessen Ziel ist es, einen verbesserten regionalen Überblick über die geologische und strukturelle Beschaffenheit des Untergrunds zu gewinnen und Störungsstrukturen im Untergrund flächenhaft zu kartieren. Neben Vulcan Energie beteiligen sich OMV, Eavor GmbH, die Stadt Frankfurt am Main, das KIT sowie das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum.
Am vergangenen Sonnabend, 15. November, wurde mit der praktischen Ausführung gestartet. Überwiegend zwischen 6 – 20 Uhr wird ein speziell ausgestattetes Flugzeug in einer Höhe von 300-600 Metern das Erdschwere- und Magnetfeld kontinuierlich und hochpräzise messen. Die Ergebnisse werden mit bestehenden Bohr- und Seismikwerten zusammengefügt, um ein umfassendes digitales 3D-Untergrundmodell zu erstellen. Auf diese Weise sollen in Zukunft im Oberrheingraben wissenschaftlich fundiert Geothermieprojekte geplant werden.
Das Projekt „GeoProH“ ist auf das Bundesland Hessen beschränkt. Aufgrund weiterer Lizenzen wird Vulcan Energy auch in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Messflüge durchführen.
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