Vor dem Bau der oberirdischen Anlagen folgen nun zuerst Wasseranalysen, wie z.B. Fördertests. Mit Ergebnissen wird im Frühjahr 2026 gerechnet. Mit dem im Juli abgeschlossenen, etwa 3000 Meter tiefgehenden Bohrarbeiten wurde im Dezember des vergangenen Jahres begonnen. Der Bundesverband Geothermie berichtete.
In Zukunft soll die gesamte städtische Fernwärme auf klimaneutrale Technologien umgestellt werden. Zielmarke dafür: das Jahr 2040. Bis dahin ist geplant, dass rund 200 Megawatt durch bis zu sieben Tiefengeothermieanlagen bereitgestellt werden. Bis zu 200.000 Haushalte sollen so mit klimaneutraler Wärme versorgt werden.
Laut der Wien Energie sind die gute Fündigkeit in der Region sowie das bereits weit verzweigte Fernwärmenetz innerhalb der Stadt entscheidende Gründe für eine einfachere Netzdekarbonisierung, die zusätzlich wenig Veränderung bei den Endnutzern bedarf.
Das rund 90 Millionen Euro teure Projekt „deeep“ wird durch das Klimaschutzministerium und den Klima- und Energiefonds Österreich bezuschusst. Darüberhinaus wird die Finanzierung durch die Europäische Investitionsbank sichergestellt.
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