Die Partner des Forschungsprojekts KNW-Opt II trafen sich Ende Juli in Bad Nauheim zum halbjährlich stattfindenden Projekttreffen. Im Mittelpunkt standen der aktuelle Projektfortschritt, die Auswertung erster Erkenntnisse der zwei Kalten Nahwärme Netze aus Soest und Bad Nauheim sowie die Abstimmung der nächsten Arbeitsschritte.
Im Rahmen des Treffens berichteten die Projektpartner über den Stand ihrer Arbeiten und diskutierten die Auswertung der Monitoringdaten. Darüber hinaus wurde erörtert, wie sich Erfahrungen und Lösungsansätze aus Bad Nauheim und Soest aufeinander übertragen lassen und welche Erkenntnisse sich daraus für die Weiterentwicklung kalter Nahwärmenetze ableiten lassen.
Bei einer Besichtigung der Energiezentrale und des Kollektorfeldes in Bad Nauheim erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die praktische Umsetzung des Projekts. Vorgestellt wurden unter anderem die Messtechnik sowie die laufenden Untersuchungen zum Einfluss der unterirdischen Erdwärmekollektoren auf die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen.
KNW-Opt II wird von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm koordiniert. Projektpartner sind die Stadtwerke Bad Nauheim, die Stadtwerke Soest, Smart Q Energy Solutions, heatbeat engineering und die Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Öffentlichkeitsarbeit übernimmt die BVG Geothermie Kommunikation GmbH.
Ziel des Projekts ist es, kollektorbasierte kalte Nahwärmenetze weiter zu optimieren und ihre Übertragbarkeit auf weitere Standorte zu verbessern. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden unter anderem über das Forum Kalte Nahwärme einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht.
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