Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies zur Verbesserung der Benutzererfahrung. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Falls Sie Probleme mit einer wiederauftauchenden Cookie-Meldung haben sollten, können Ihnen diese Anweisungen weiterhelfen.

Essenzielle Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die einwandfreie Funktion der Website erforderlich.
Statistik Cookies erfassen Informationen anonym. Diese Informationen helfen uns zu verstehen, wie unsere Besucher unsere Website nutzen.
Mitglied werden Sponsor werden

Regensburg: Innovationsquartier setzt auf kalte Nahwärme

| News

In Regensburg entsteht ein fossilfreies Quartiersenergiesystem, das rund 600 Wohneinheiten mit verschiedensten Technologien, darunter auch Geothermie, versorgen soll.

Foto: Pixabay / USA-Reiseblogger

Auf dem Gelände der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne in Regensburg entsteht ein neues Quartier mit rund 600 Wohneinheiten und einer nahezu fossilfreien Wärmeversorgung. Ein Zusammenspiel aus Geothermie, kaltem Nahwärmenetz, Wärmepumpen, Photovoltaik, Batteriespeichern und einem KI-gestützten Energiemanagementsystem soll künftig eine klimafreundliche und effiziente Energieversorgung des Quartiers ermöglichen.

Für das kalte Nahwärmenetz werden 240 Erdsonden in ca. 70 Metern Tiefe verlegt. Die dort gewonnene Wärme wird in die Energiezentrale transportiert. In einem getrennten Wärmenetz erfolgt mittels drei Sole-Wärmepumpen die Anhebung auf eine Vorlauftemperatur von 40 °C. Eine weitere Erhöhung für die Flächenheizungen ist nicht notwendig. Für die Warmwasserbereitung erfolgt eine Erhöhung auf 60 bis 65 °C durch dezentrale Wärmepumpen in den Gebäuden.

Für die technische Umsetzung ist die Gammel Engineering GmbH zuständig. Die Fertigstellung der Energiezentrale ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Bis zu 40% der auf rund 21 Millionen Euro geschätzten Investitionskosten für Energiezentrale und Netze werden im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze gefördert. Weitere Energiezentralen und -quellen wie Abwärme sollen in Zukunft entstehen. Der Abschluss aller Arbeiten soll im kommenden Sommer erfolgen.

Weitere Technologien, die auf dem Gelände zum Einsatz kommen, sind ein 1.120 kWh großer Batteriespeicher, ein 60.000 Liter großer Pufferspeicher, Photovoltaik sowie ein Blockheizkraftwerk. Die Steuerung erfolgt über ein KI-gestütztes System von Siemens, welches auf Grundlage verschiedenster Daten wie Wetterprognosen, Energiepreise und Verbrauchsdaten dynamisch in jeder Situation den passenden Erzeuger bestimmt.

Mehr dazu lesen Sie hier.