Der Umbau der Wärmeversorgung der Stadt im östlichen Harzvorland dient als Modellprojekt für die Region. Für die Umsetzung des nächsten Teilvorhabens erhält der Versorger nun eine Millionenförderung. Insgesamt rund 1,7 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln des Investitionsgesetzes Kohleregion beinhaltet der Förderbescheid, den Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) Ende der vergangenen Woche den Stadtwerken Hettstedt überreichte.
Fokus des zweiten Teilvorhabens ist die geothermische Nutzung und Speicherung der aus der Wipper-Auen gewonnenen hohen Wärmekapazität. So soll u. a. ein geothermischer Wärmespeicher in der Stadt entstehen. Im Rahmen des ersten Teilvorhabens entstand eine neue Fernwärmetrassierung mit Anbindung an das bestehende Netz.
Die Maßnahmen sind Teil des Gesamtvorhabens „Grüne Fernwärme-Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung am Modellprojekt der Stadt Hettstedt“, welches mithilfe eines innovativen Wärmenetzes eine nachhaltige Fernwärmeversorgung erreichen will.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Landesportal Sachsen-Anhalt.