Aufgrund ihres nahezu ganzjährig konstanten Temperaturniveaus sind die in alten Schächten und Strecken entstandenen Grubenwässer ein wichtiger Bestandteil für die Wärmewende in den früheren Bergbauregionen in Sachsen.
Um die Nutzung dieser Energiequelle voranzutreiben, wurde diese Studie im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie erstellt. Dafür schlossen sich die TU Bergakademie Freiberg und das Institut für technische Thermodynamik von Oktober 2022 bis November 2024 zusammen und untersuchten über ein Dutzend stillgelegte Bergwerke in einer weiterführenden Analyse; an einigen Standorten wurden zusätzlich Grubenwasserproben entnommen und die erhaltenen Ergebnisse kategorisiert.
Des Weiteren erfolgte eine Untersuchung der übertägigen Nutzer-Abnehmer-Strukturen der jeweiligen Gemeinden sowie die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Umsetzung geothermischer Projekte. Auf Grundlage dieser Daten sind u. a. Berechnungsmöglichkeiten zur Leistungsauslegung möglich. Eine Übersichtskarte zum Grubenwasserpotenzial Sachsens soll ebenfalls entstehen.
Weiteres dazu erfahren Sie hier.