Mit diesem Bescheid ist der formale Weg frei für umfangreiche geologische Erkundungen im gesamten Stadtgebiet und für ein landesweites Reservoirmanagement, um Berlin langfristig mit klimaneutraler Wärme aus Tiefer Geothermie zu versorgen.
Bereits im Juli 2023 wurde vom Senat die „Roadmap Tiefe Geothermie Berlin“ beschlossen. Diese sah als zentrale Maßnahmen ein umfangreiches Bohrprogramm zur Absicherung des Fündigkeitsrisikos, stadtweite 3D-seismische Untersuchungen sowie die Beantragung eines zusammenhängenden Erlaubnisfelds im gesamten Stadtgebiet vor.
Mit dem heutigen Bescheid ist Berlin nun rechtlich autorisiert, die nächsten Schritte im Ausbau der Tiefen Geothermie einzuleiten – von Pilotbohrungen bis hin zu einem landesweiten Reservoirmanagement. Die Aufsuchungstätigkeiten sollen durch das Land Berlin und in Kooperation mit den kommunalen und privaten Wärmenetzbetreibern erfolgen.
Das genehmigte Feld hat eine Größe von 550 km² und die bergrechtliche Erlaubnis gilt für fünf Jahre. Ziel ist eine koordinierte, landesweite Steuerung geothermischer Projekte zur Dekarbonisierung der Fern- und Nahwärmeversorgung bis 2045.
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