Bis zum Jahr 2045 plant die Stadt Neustrelitz, ihre Wärmeversorgung klimaneutral zu machen. Ein wichtiger Baustein dabei ist Geothermie. Im Jahr 2028 plant man hier, mit den Bohrarbeiten zu starten. Details zum Verfahren und den einzelnen Schritten wurden im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ von den Stadtwerken sowie BVG-Mitgliedsunternehmen GTN vorgestellt. Die Bohrungen zielen auf ein Reservoir in voraussichtlich 1500 Metern Tiefe ab.
Laut Bastian Riesebeck von den Stadtwerken Neustrelitz gibt es in der Stadt ein 47 Kilometer langes Trassennetz, das rund 800 Gebäude mit Wärme beliefern kann. Derzeit werden rund drei Viertel der Wärme von einem Biomasse-Heizkraftwerk geliefert. Langfristig wird dies aber nicht ausreichen.
Einen Link zum Bericht des Nordkuriers finden Sie hier.