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Studie: Tiefengeothermie auch im Stromsektor essenzielle Größe

| News

Für ihre Analyse betrachtete die Universität Stanford 150 Länder, die für fast 100% des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich sind.

Die Stanford Universität in Kalifornien Foto: Unsplash / Jeremy Huang

Ob „Enhanced Geothermal Systems“ (EGS) langfristig beim Netzumbau für entscheidende Unterschiede sorgen, war Ziel der umfangreichen Forschungen. Die Ergebnisse, die das Jahr 2050 als Zielsetzung nehmen, zeigen, dass bereits ein zehnprozentiger Anteil von EGS ausreichend ist, um Netzspeichereinsätze zum Netzausgleich deutlich zu verringern.

Auch beim Bedarf der Landfläche kann massiv gespart werden: Durch die Nutzung tiefer Geothermie sinke der Wert von 0,57% auf 0,48%, was einem Bereich von Hunderttausenden Quadratkilometern entspricht. Besonders asiatische Regionen wie Taiwan, Südkorea und Singapur würden davon profitieren. Durch die konstante Verfügbarkeit und einem Kapazitätsfaktor nahe dem Dauerbetrieb eignen sie sich auch für Rechenzentren.

Eine weitere Erkenntnis der Studie ist, dass in der Kombination von vollständiger Elektrisierung aller Sektoren (Verkehr, Industrie, Gebäude, Wärmeversorgung) durch erneuerbare Quellen und Effizienz) der globale Endenergiebedarf um mehr als 50% sinkt. Auch die privaten Energiekosten fallen um rund 60%. Weitere massive Einsparungen würden durch vermiedene Gesundheitskosten, Klimaschäden und Emissionen erzeugt.

Mehr darüber finden Sie unter diesem Link. Den Bericht der Standford University lesen Sie hier.