Die Befragung zeigt eine hohe Umsetzungsbereitschaft der Kommunen – konkrete Maßnahmen werden in vielen Bereichen der kommunalen Infrastruktur (Energie, Wärme, Mobilität) ergriffen. Der finanzielle Gewinn durch klimaneutrale Energieprojekte stärkt bereits jetzt viele Gemeinden und sorgt für ein weiteres finanzielles Standbein.
Unzureichende Berücksichtigung, nicht ausgebaute Netzinfrastruktur, fehlende finanzielle Mittel sowie übermäßige Bürokratie und negative oder fehlende Kommunikation wurden von den befragten Kommunen hingegen als größte Kritikpunkte für eine problemfreie Umsetzung benannt.
Viele der bisherigen Erfolge beziehen sich zum überwiegenden Teil auf Photovoltaik und Ladeinfrastruktur. Zentrale Bausteine wie Fernwärme und Großwärmepumpen bleiben bislang deutlich zurück. Kleinere Kommunen wünschen sich zudem eine Pauschalförderung, da sie die Komplexität vieler Förderprogramme häufig nicht umsetzen können.
Zu der Studie von Heimatwurzeln und der Initiative Klimaneutrales Deutschland wurden alle deutschen Bürgermeister*innen eingeladen. Die 609 Kommunen, die sich zwischen Januar und März an der Onlinebefragung beteiligten, stellen ca. 10% der deutschen Haushalte.
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