Die Erteilung durch das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) gilt für Erdwärmebohrungen ab 400 Metern. Sie ist befristet bis Juni 2031. Bereits im Vorfeld wurden Bohrergebnisse aus den 1960er- und 70ern ausgewertet, Erkenntnisse aus anderen Projekten erfasst und ein Erkundungskonzept erstellt.
Das als Erlaubnisfeld „Erdwärme Weimar“ deklarierte Gebiet hat eine Größe von 495 Quadratkilometern und umfasst neben der Stadt Weimar auch den zentralen Bereich des Landkreises Weimarer Land sowie Teile des Landkreises Sömmerda und der Stadt Erfurt. Die in Zukunft gewonnenen Daten aus seismischen Untersuchungen sowie der nachfolgenden geologischen Auswertung entscheiden über eine Fortsetzung des Projekts.
Fallen die Ergebnisse positiv aus, soll die Tiefengeothermie Weimar zur Fernwärmeversorgung dienen. Hier steht besonders der Süden im Fokus – große Kunden könnten dort mithilfe der gewonnenen Energie versorgt werden.
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