Ziel war es, die Herausforderungen und Chancen für die Entwicklung der Städte zu diskutieren. Unter den Teilnehenden war auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey sowie BEW AG. Die Veranstaltung wurde von den Internationalen Büros der Stadt Wien, einem Unternehmen der Wien Holding, organisiert. Der erste Tag, der so genannte Wissenschaftstag, widmete sich den Themen Digitaler Humanismus und der Zusammenarbeit von Stadtverwaltungen mit Universitäten. Am zweiten Tag diskutierten Expert*innen aus den Verwaltungen der beiden Städte über Dekarbonisierung und Tiefe Geothermie.
„Wien und Berlin, als die beiden größten deutschsprachigen Universitätsstädte, sind ideale Partner*innen für die Kernidee der Vienna Science Days: Die bestmögliche Vernetzung zwischen Wissenschaft und Politik, Wirtschaft und Verwaltung“, so Peko Baxant, Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat. Die Bedeutung, die den Vorhaben der beiden Städte zukommt unterstrich Franziska Giffey: "Es ist die größte klimapolitische Weichenstellung dieses Jahrzehnts", stellte die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie Bürgermeisterin von Berlin mit Blick auf die Rekommunalisierung der Fernwärme fest.
Auch Wohnungen, die sich in der öffentlichen Hand befinden, spielen bei der Wärmewende eine wichtige Rolle. Dabei fungiere der kommunale Wohnbau der Stadt Wien als internationales Vorbild, so Giffey. Erneuerbare Energien, Energietransformation, Versorgungssicherheit und Preisstabilität sind Themen, die Städte und Bürger*innen derzeit besonders beschäftigen.
Am zweiten Konferenztag präsentierten Wien mit dem Projekt „Raus aus Gas“ und Berlin mit ihrer „Gesamtstädtischen Wärmeplanung"die detaillierten Fahrpläne zur Dekarbonisierung der beiden Städte und diskutierten, wie die Ziele erreicht werden können.
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