In Frankfurt am Main haben der Ministerpräsident Hessens, Boris Rhein, und der Oberbürgermeister Frankfurts, Mike Josef, den symbolischen Spatenstich für die Zentrale Lithiumanlage (CLP) von Vulcan Energy gesetzt. Die Anlage im Industriepark Höchst soll künftig Lithium für die europäische Batterie- und Automobilindustrie produzieren – CO₂-neutral dank Geothermie.
Das Projekt ist Teil der ersten Ausbaustufe „Lionheart“ und kombiniert Lithiumgewinnung mit Erneuerbarer Energie. Das benötigte Lithiumchlorid stammt aus einer Geothermie- und Extraktionsanlage in Landau. Es wird durch einen Elektrolyse-Prozess zu batteriefähigem Lithiumhydroxid-Monohydrat (LHM) verarbeitet. Zusammen sollen beide Standorte jährlich bis zu 24.000 Tonnen LHM liefern, ausreichend für rund 500.000 Elektrofahrzeuge.
Die Inbetriebnahme der rund 80.000 m² großen Anlage ist für Mitte 2028 geplant. Bereits heute läuft die Lithiumproduktion im kleineren Maßstab zur Vorbereitung des Markteintritts. Unterstützt wird das Projekt unter anderem durch Fördermittel des Landes Hessen sowie ein milliardenschweres Finanzierungspaket, an dem auch die KfW beteiligt ist. Das Lionheart‑Projekt von Vulcan ist damit das erste Vorhaben, das im Rahmen dieser Initiative unter dem Dach des neu aufgesetzten Deutschlandfonds von der
Bundesregierung gefördert wird.
Mit dem Vorhaben soll die europäische Rohstoffversorgung gestärkt und unabhängiger von globalen Lieferketten werden bei gleichzeitigem Fokus auf Klimaschutz und industrielle Innovation.
Den Link zur Pressemitteilung von Vulcan Energy als .pdf finden Sie hier.