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Wettbewerb: Nachnutzung von Tiefenbohrung in NRW ausgeschrieben

| News

Noch bis Ende Oktober haben Unternehmen und kommunale Eigenbetriebe, die ein geothermisches Projekt in Nordrhein-Westfalen umsetzen möchten, die Möglichkeit, sich für eine vollständige Finanzierung zu bewerben.

Im Falle einer nicht fündigen Bohrung, kommt das Bundesland für alle entstandenen Kosten auf Bild: Unsplash / towfiqu999999

Mithilfe des im vergangenen Jahr vorgestellten Masterplan Geothermie möchte die Landesregierung Nordrhein-Westfalen den Ausbau der Erdwärmenutzung massiv vorantreiben – bis zu 20% des Wärmebedarfs sollen bis 2045 mittels Geothermie gedeckt werden. Nach den erfolgreichen Ergebnissen der ersten Tiefenbohrung in Krefeld im Juni dieses Jahres soll nun ein Explorations- und Bohrprogramm für mitteltiefe- und tiefe Geothermie-Forschungsbohrungen umgesetzt werden. 

Der Standort für eine bis zu 2000 Meter tiefe Forschungsbohrung ist nun ausgeschrieben und soll gemeinsam mit dem Gewinnerunternehmen des Wettbewerbs bestimmt werden. Denn: Im Falle einer erfolgreichen Forschungsbohrung möchte das Land eine direkte Anschlussnutzung in Form eines kommerziellen Geothermieprojekts an der Bohrstelle sicherstellen. Dafür wird die gesamte Finanzierung für das entstehende Vorhaben des Unternehmens übernommen und somit den Betreibern ein hohes Risiko genommen. Das ausführende Unternehmen müsste nur im Erfolgsfall einen Übernahmepreis für die Anlage an das Bundesland bezahlen. 

Mehr über das Vorhaben erfahren Sie unter diesem Link. Hier geht's zum Wettbewerb.