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WM-Serie: Erdwärme und Fußballstadien, Teil 5

| News

Fußball und Erdwärme haben erstaunlich viele Schnittmengen – und heute beleuchten wir diese wieder, im letzten Teil unserer WM-Serie.

Foto: Alexander Petek

Immer mehr Sportstätten setzen bereits auf Erdwärme und Wärmepumpentechnologien. Stadien und Sportanlagen werden damit beheizt und gekühlt oder ganze Sportkomplexe nachhaltig mit Energie versorgt. Die GEOTHERMIE ARENA in Unterhaching ist eine davon - auch wenn hier nicht Fußball gespielt wird. Dafür vieles andere: Das im Volksmund auch liebevoll Sputz genannte Multitalent ist eine Dreifachturnhalle für Schul- und Breitensport, Volleyball-Wettkampfarena mit 1200 Zuschauersitzplätzen, Leistungszentrum für Geräteturnen, Judoturnhalle, Bodenturnhalle, Tanzsportsaal, hat eine Kletterwand und ein Solarkraftwerk und beherbergt u.a. einen Konditionsraum und natürlich diverse Büros.

In der dazugehörigen Gemeinde Unterhaching wird die kommunale Wärmeversorgung auf Basis der Geothermie seit Jahren erfolgreich ausgebaut. Die Sporthalle am Utzweg wurde im Zuge dieser Entwicklung in GEOTHERMIE ARENA umbenannt – gesponsert von der GEOTHERMIE UNTERHACHING. Die Arena soll dabei nicht nur als reine Sportstätte dienen, sondern auch als Ort für Austausch und Veranstaltungen, etwa zu Themen der Energiewende, kommunaler Transformation und nachhaltiger Stadtentwicklung.

Darüber hinaus ist die Halle sogar über die Stadtgrenzen hinaus bekannt: Sie diente unter anderem als Trainingsstätte der beiden Olympia-Silbermedaillengewinner im Turnen, Marcel Nguyen und Lukas Dauser, und wurde zudem als Drehort des Kinoerfolgs „Fack ju Göhte“ genutzt, der im benachbarten Lise-Meitner-Gymnasium entstand.

Die GEOTHERMIE ARENA steht damit exemplarisch für die Verbindung von Sport, Energieinfrastruktur und kommunaler Zukunftsgestaltung in Zeiten der Energiewende. Das hat Weltmeisterpotential!