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Pressemitteilungen 2024

Geothermiekongress 2024: Anmeldung ist eröffnet

Berlin, 5. Juni 2024 ­– Das wichtigste Branchentreffen, der Geothermiekongress (DGK), findet dieses Jahr erstmals in Potsdam statt. Vom 22. bis 24. Oktober treffen sich namhafte Vertreter*innen der Branche im Kongresshotel in Potsdam. Die Anmeldung ist nun gestartet.

Die kommunale Wärmeplanung stellt die Geothermie als zuverlässige und erneuerbare Erfüllungsoption in den Fokus. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Branche sich vernetzt und gemeinsam an Lösungen für Fragen arbeitet, die künftig eine noch größere Rolle spielen werden.

Vom 22. bis 24. Oktober haben Akteur*innen der Geothermiebranche die einmalige Gelegenheit, sich im Rahmen des DGK zu aktuellen Projekten, neuesten Erkenntnissen und technischen Innovationen auszutauschen. „Mit Frankreich haben wir ein Partnerland gewählt, das im urbanen Raum Paris Geothermie vorbildlich nutzt. Auch in Deutschland gibt es umfangreiche Erfahrungen mit Geothermie. Jetzt gilt es, letzte Hindernisse abzubauen, damit der Markthochlauf in den kommenden Jahren glückt und wir das volle Potenzial heben“, sagt Gregor Dilger, Geschäftsführer des Bundesverbands Geothermie e. V.

Klar ist: Die Hälfte des Wärmebedarfs könnte durch Geothermie gedeckt werden. Das belegen aktuelle Studien deutscher Spitzenforschungsinstitute der Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Gesellschaft. Auch deswegen legt der Geothermiekongress den Fokus dieses Jahr bewusst auf Praxisbeispiele. Beiträge mit Frankreichbezug sind ebenfalls besonders gewünscht. Die Einreichungen können aus allen Bereichen der Geothermie kommen. 

Erwartet werden vom 22. bis 24. Oktober 2024 mehr als 800 Teilnehmende aus Deutschland sowie internationale Gäste. Anmelden können Sie sich hier.

Sponsoren und Partner des Geothermiekongress 2024 sind:

  • Eavor, Fraunhofer IEG, geoENERGIE Konzept, Geomachine (Platin)
  • Baugrund Süd, Daldrup & Söhne AG, Geothermie Neubrandenburg, Haka Gerodur, Hartmann Valves, Hölscher Wasserbau (Gold)

Die Pressemeldung können Sie hier herunterladen.


Oppositionsantrag abgelehnt: Bundesregierung muss Entwurf des Geothermiebeschleunigungsgesetzes noch vor der Sommerpause vorlegen

Berlin, 26. April 2024 – Die Koalitionsfraktionen haben gemeinsam mit Stimmen aus den Reihen der Opposition einen Vorstoß der Unionsparteien zum Geothermieausbau abgelehnt. Der Bundesverband Geothermie e. V. fordert die Regierung dazu auf, nun schnellstmöglich selbst die notwendigen Maßnahmen für den Hochlauf der Technologie auf den Weg zu bringen.

Der Antrag „Potenziale der Geothermie nutzen – Hürden abbauen, Risiken minimieren, Stromsektor entlasten“ ist durch die Fraktion der CDU/CSU im September des vergangenen Jahres eingebracht worden. Das Papier hebt das große Potenzial, das Geothermie für eine klimaneutrale Wärmeversorgung in Deutschland hat, hervor und fordert die Bundesregierung dazu auf, entsprechende Schritte für den Ausbau der Erdwärme zu ergreifen.

Mit einem Eckpunktepapier für eine Erdwärmekampagne begründete die Bundesregierung im November 2022 teilweise neue Maßnahmen, um den Geothermieausbau in der aktuellen Legislaturperiode zu beschleunigen. Die Erwartungen der Branche waren damals groß. Doch seit einiger Zeit kommen zentrale Maßnahmen nur schleppend voran. Projektentwickler warten nach wie vor auf die Einführung eines Instruments zur Absicherung der Fündigkeit sowie Beschleunigungen und Vereinfachungen im Genehmigungsrecht – vor allem mit Blick auf das Bergrecht. Die Explorationskampagne zur systematischen Erkundung des Untergrundes, mit dem Ziel geeignete Standorte für Geothermievorhaben zu identifizieren, läuft nur schleppend: Erst wenige Vorhaben sind bisher als erschließungsfähig qualifiziert worden und haben eine Förderzuschuss erhalten. Anvisiert sind laut dem BMWK-Eckpunktepapier 100 Vorhaben bis 2030. Der Bundesverband Geothermie fordert für das ambitionierte Vorhaben einen gesonderten Fördertopf. Aktuell werden Explorationsmaßnahmen über das Energieforschungsprogramm als eine von vielen Maßnahmen gefördert.

„Über 100 Aufsuchungserlaubnisse für Fernwärmeanlagen und weitere Vorhaben der Mitteltiefen und Tiefen Geothermie bezeugen, dass das Interesse von Stadtwerken, Energieversorgern und Industrieunternehmen immens ist“, sagt Gregor Dilger, Geschäftsführer des Bundesverbandes Geothermie. „Die Bundesregierung muss nun zügig die selbstgesteckten Aufgaben abarbeiten, um die Investitionen zu ermöglichen. Das Bundeswirtschaftsministerium sollte möglichst noch vor der parlamentarischen Sommerpause einen Entwurf für ein Geothermiebeschleunigungsgesetz vorlegen.“ In der Bundestagsdebatte wurde dies nun auch durch Bernhard Hermann (Bündnis 90 / Die Grünen) in Aussicht gestellt.

Eine gewisse Ungeduld äußerte zuvor bereits die FDP-Fraktion in Person von Konrad Stockmeier. „Das Eckpunktepapier des Ministeriums von Robert Habeck liegt seit einer geraumen Zeit vor und wir drängen jetzt darauf, dass gesetzgeberisch alles in die Wege geleitet wird, was dort vorgesehen ist.“

Des Weiteren fordert der Bundesverband Geothermie Verbesserungen bei der Förderung und Preisgestaltung. Die Höchstgrenze für die ansatzfähigen Kosten bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude sollte angehoben werden. Ebenfalls seien mehr Finanzmittel für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze erforderlich. Zudem weist die Branche darauf hin, dass insbesondere der Ausbau der Erdwärmenutzung in Verbindung mit Wärmepumpen durch den hohen Anteil von Steuern und Abgaben am Strompreis ausgebremst wird, und schlägt vor den Strom, der in Geothermieanlagen zum Betrieb von Förderpumpen und Wärmepumpen zum Einsatz kommt, von der Stromsteuer und der Mehrwertsteuer entlastet wird.

Die Pressemeldung können Sie hier herunterladen. 


Der Geothermiekongress 2024: Call for Papers startet

Berlin, 15. März 2024 – Der jährliche Geothermiekongress (DGK) ist das wichtigste Branchentreffen und findet dieses Jahr vom 22.-24. Oktober erstmals im Kongresshotel in Potsdam statt. Der Call for Papers ist nun gestartet. In diesem Jahr ist Frankreich das offizielle Partnerland des DGK.

Der Geothermiekongress des Bundesverbands Geothermie e.V. findet in diesem Jahr im Kongresshotel in Potsdam statt. Vom 22.-24. Oktober treffen sich hier Akteure der Geothermiebranche, um sich zu aktuellen Projekten, neuesten Erkenntnissen und technischen Innovationen auszutauschen. Mit dem „Call for Papers“ haben Sie die Chance, das Programm aktiv mitzugestalten. Ab dem 15. März bis zum 1. Juli können Sie wissenschaftliche Papiere und Projektvorstellungen einreichen. Auch Studierende und Doktorand*innen können beim Posterwettbewerb „Science Bar“ ihre Master- oder Doktorarbeiten vorstellen und kostenlos am Kongress teilnehmen. Während des Wettbewerbs wird eine namhafte Jury die beste Arbeit mit dem Nachwuchspreis aufzeichnen.

Der Geothermiekongress (DGK) legt den Fokus dieses Jahr bewusst auf Praxisbeispiele. Beiträge mit Frankreichbezug sind ebenfalls besonders gewünscht. Die Einreichungen können aus den Sektoren Tiefe bzw. Mitteltiefe Geothermie, Oberflächennahe Geothermie, Speicher, Energie- und Forschungspolitik sowie der Praxis kommen.  Das Wissenschaftliche Komitee unter Prof. Dr. Horst Rüter bewertet die Einreichungen und nimmt Ende August die besten Beiträge in das dreitägige Programm mit mehreren parallelen Sessions auf.

Traditionell sind auch Exkursionen, Rahmenveranstaltungen und ein Gesellschaftsabend zum Networking in entspannter Atmosphäre Teil des Kongresses. Erwartet werden vom 22. bis 24. Oktober 2024 mehr als 800 Teilnehmende aus Deutschland sowie internationale Gäste. Einreichungen können ab sofort über die Kongress-Website unter https://www.der-geothermiekongress.de/ abgegeben werden.

Bislang haben die Unternehmen Daldrup und Söhne, Haka Gerodur, Hartmann Valves sowie Baugrund Süd ein Goldsponsoring zugesagt.

Pressemitteilung als .pdf.