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Abdichtungsüberwachung von Erdwärmesonden

In der Oberflächennahen Geothermie wurden bei der Installation von Erdwärmesonden verschiedene Geräte bzw. Verfahren zur „automatischen Abdichtungsüberwachung“ mit digitaler Dokumentation der Qualität Hinterfüllung von Erdwärmesonden entwickelt (www.um-baden-wuerttemberg.de ). Zwei dieser Verfahren basieren auf der Messung des Druckanstieges mittels Drucksonde(n) während des Hinterfüllvorganges, zum einen mittels

  • Drucksondein einer Verpresslanze, zum anderen mit einer
  • Doppel-Drucksonde.

In beiden Fällen ist eine genaue Kenntnis der Dichte des Verfüllstoffes erforderlich, bzw.kann parallel dazu gemessen werden. Der Einfluss der Hydratationswärme oder von Grundwasserzutritten können damit nicht berücksichtigt werden, ebensowenig wie das Verhalten der PE-Rohre.

Das dritte Verfahren beruht auf der Messung der

  • Suszeptibilität des (dafür notwendigen) dotierten Hinterfüllbaustoffes mit einem Messgerät zur Detektion ferromagnetischer und elektrisch leitfähiger Materialien innerhalb eines Erdwärmesondenrohres.

Derzeit (2019) laufen noch verschiedene Untersuchungen, ob und unter welchen Konfigurationen das dotierte Material sich entmischen und/oder absetzen kann. Mit keinem der drei Geräte/Verfahren scheint es derzeit jedoch möglich, die Vollständigkeit der Hinterfüllung und ihre hydraulische Wirksamkeit zu garantieren, da mit diesen Verfahren bestenfalls der Verpressvorgang hinsichtlich aufgetretener Suspensionsverluste im Gebirge oder der erreichte Füllstand im Bohrloch dokumentiert werden kann. Die drei Verfahren erlauben somit noch keine Gütemessung der Hinterfüllung.

Literatur

Stober, Ingrid; Kurt Bucher (2020): Geothermie, Springer Spektrum, 3. Auflage. ISBN 978-3-662-60939-2 ISBN 978-3-662-60940-8 (eBook). https://doi.org/10.1007/978-3-662-60940-8.

Weblinks

https://geothermie-schweiz.ch/automatische-ueberwachung-des-abdichtungsvorganges/

zuletzt bearbeitet April 2024, Änderungs- oder Ergänzungswünsche bitte an info@geothermie.de