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Bin

Aus den Quell- und Empfängerpossitionen ergeben sich die 'Bins' einer 3D-seismischen Messung. Quelle: Rüter.

Bin: (engl.: Kasten): Die 3D Seismik verwendet für das Layout von Sender- und Empfängerpunkten in der Regel gleichmäßige rechteckige oder quadratische Raster (Gitter).

In der Planung liegen die CMPs (common mid point) einer CDP-Familie (common depth point) dann auf einem Punkt. Bei der Messung kommt es zu Abweichungen der Quell- und Geofonpunkte von der Planung, so dass die CMPs nicht mehr exakt zusammenfallen. Der Mittelpunkt zwischen jedem Sender- und Empfängerpaar wird dann beim sogenannten Binning dem Mittelpunkt der Gitterzelle zugewiesen, in dem die Mitte zwischen Quell- und Geofonpunkt liegt. Für dieses Bin wird dann die CMP-Überdeckung angegeben.

Bin-size: Größe (Kantenlänge) des meist rechteckigen Bin. In der Geothermie sind heute Bingrößen von 25x25 m oder auch kleiner üblich. Wenn Bins nicht quadratisch sind, sollte die längere Seite in Richtung des Hauptstreichens der geologischen Strukturen liegen.

zuletzt bearbeitet Mai 2020