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Bodenheizung

Die Bodenheizung oder besser Fußbodenheizung gehört zur Gruppe der Flächenheizungen. Erste Fußbodenheizungen wurden bereits von den Römern verwendet (Hypokaustum), später, etwa 700 n. Chr., auch von den Koreanern, die Fußbodenheizung „Ondol“.

Der große Durchbruch der Fußbodenheizung hat sich seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts rasant vollzogen. Ein wichtiger Grund dafür ist die Behaglichkeit. So ermöglicht es etwa eine Fußbodenheizung, selbst im Winter im Haus barfuß zu gehen. Ein weiterer Vorteil ist die architektonische Freiheit der Raumgestaltung. Dazu kommen noch die hygienischen Aspekte einer Fußbodenheizung. Staubaufwirbelung findet nicht statt. Durch die gleichmäßige Flächenwärme wird das Wachstum der Hausstaubmilbe und die Schimmelpilzbildung verhindert.

Bedeutung für die Geothermie

Im Zusammenhang mit der Geothermie ist entscheidend, dass die Bodenheizung genau wie andere Flächeheizungen mit einer niedrigen Vorlauftemperatur auskommt. Bei modernen Bauten sind hier 35 °C ausreichend. Durch eine niedrige Vorlauftemperatur wird eine hohe Jahresarbeitszahl bei der Nutzung der Oberflächennahen Geothermie in Verbindung mit einer Wärmepumpe erreicht. Ein derartiges System kommt also der Forderung nach einem niedrigen Energieverbrauch eines Gebäudes entgegen.

Im Bestand verusacht der Einbau von Boden- oder allgemein Flächenheizunge oft anangenehme zusätzliche Kosten. Hier ist an andere Altenativen zu denken, die ebenfalls niedrige Vorlauftemperaturen gestatten, wie größerdimensionierte oder belüftete Heizkörper.

Weblinks

http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fbodenheizung

Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V.

zuletzt bearbeitet Mai 2020