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CHPM 2030 - Forschungsvorhaben

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Prinzip einer Mineralkoproduktion. Quelle CHPM

CHPM 2030 ist ein Forschungsvorhaben der EU, wobei es darum geht, zusammenhängende Verfahren zur Energie- und Rohstoffversorgung zu entwickeln. Ziel ist also eine "Combined Heat, Power and Metal extraction” (CHPM). Dabei werden die strategischen Metalle, je nach Marktbedarf, dem zirkulierenden Thermalfluid entzogen.

Steckbrief

Programm/ Zuschussgeber

EU, Horizon 2020

Akronym

CHPM 2030

Titel/ Thema

Combined Heat, Power and Metal extraction

Identifikation/ Zuwendungsnummer

654100

Durchführungszeitraum

2016 - 2019

Geschätzte Kosten/ Zuwendungsbetrag

4.235.567 EURO

Sonstiges

 

Ziele des Forschungsvorhabens

  • Überprüfung der technischen und ökonomischen Möglichkeiten des Entzugs von Metallen aus tiefengeothermischen Wässern.
  • Entwicklung entsprechender elektrochemischer Trennungsmethoden.
  • Nutzung von "salt-gradient power reverse electrodialysis ".
  • Entwicklung von Kraftwerken kombiniert mit Anlagen zur Mineralextraktion.
  • Geschäftsmodelle zur Nutzung der erarbeiteten Potenziale.
  • Entwicklung eines konzeptionellen Rahmens zur Nutzung entsprechender Potenziale in Europe aus Lagerstätten mit >4 km Tiefe.
  • Beachtung sozio-ökonomischer Aspekte.
  • Entwicklung einer Datenbasis aus geothermischen und rohstofflichen Daten. Durchführung von Fallstudien für verschiedene Gebiete in Europa.
  • Planung von Pilotvorhaben mit dem Zeithorizont 2015 und einer kommerziellen Anwendung mit einem Zeithorizont 2030.

Kooperationspartner

  • Universität Miskolc 
  • Universität Szeged
  • European Federation of Geologists/EFG
  • Iceland GeoSurvey/ ISOR
  • Natural Environment Research Council (NERC),
  • British Geological SurveyLaboratório
  • Nacional de Energia e Geologia / LNEG
  • Vlaamse Instelling voor Technologisch Onderzoek (VITO)
  • La Palma Research Centre S.L. / LPRC
  • Agency for international mineral policy / MinPol
  • KU Leuven, Dept. Materials Engineering
  • Geological Survey of Sweden / SGU

Weblink

http://www.chpm2030.eu/

https://cordis.europa.eu/project/id/657982

zuletzt bearbeitet März 2020